Steinkistengrab
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Das Steinkistengrab

Schon zu einer Zeit, als an Metalle noch nicht zu denken war, lebten in der Gegend des heutigen Tempelberg Menschen. 2500 – 2100 vor unserer Zeit. Das westlichste Steinkistengrab Europas liegt am Wanderweg von Tempelberg nach Steinhöfel im Tempelberger Wald. 1871 sollten Arbeiter des Gutes Steinhöfel eine Brücke über ein kleines Fließ am Waldesrand bauen und dazu Material aus der näheren Umgebung benutzen. Die roten Sandsteinbrocken ließen sich besonders gut verarbeiten, seltsam nur, das ausgerechnet an dieser einen Stelle so viele davon lagen. Diese Männer waren es, welche das Grab das erste mal entdeckten und leider auch fast unwiederbringlich zerstörten. So etwas spricht sich auf dem Dorf natürlich herum und kam auch dem Apotheker zu Ohren, welcher daraufhin den Archäologen und Pathologen Rudolf Virchow nach Tempelberg holte, der das Grab wissenschaftlich untersuchte.

Der heutige Direktor des Fürstenwalder Heimatmuseums, Florian Wilke, legte 1986 mit einer Arbeitsgemeinschaft „Junge Archäologen“ das Grab frei und richtete es wieder her. Im Januar 2001 säuberten es nochmals 22 Mitarbeiter der Stienitzsee-Gesellschaft und stellten die längst notwendigen Wegweiser auf. Ab dem Tempelberger Briefkasten in der Lindenstraße ist der Weg dorthin ausgeschildert.

 (NACH einem Artikel von Kerstin Schreiber aus der Märkischen Oderzeitung vom 25.Januar 2001)

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