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Tempelberg – Der Geschichte auf der Spur

Der dritte Band der Chronik ist endlich erhältlich

 

Das Rad der Geschichte dreht sich unaufhörlich und manchmal müssen wir rennen, um mit der Zeit Schritt halten zu können. In tausend Jahren ist viel passiert. Vieles ist vergessen, manches schlummert noch unentdeckt in Archiven oder alten Kellern. Für Tempelberg hat sich Dr. Christel Fielauf auf die Suche begeben und das längst Vergessene wieder ans Licht gebracht. Schon im ersten Band ihrer Chronik „Tempelberg – Zwischen Oder und Spree. Ein Lesebuch“ geht sie ganz weit zurück in der Geschichte des kleinen Ortes. Wissenschaftlich korrekt hat sie die Zeit in Kleinstarbeit zurückverfolgt, hat in Archiven recherchiert und alte Kirchenbücher akribisch studiert. Dabei ist ein detailliertes Abbild der Tempelberger Historie von einst bis heute entstanden. Was der erste Band nicht ausreichend liefern konnte, nämlich die nähere Betrachtung der Anekdoten und Schicksale der Menschen, arbeitete der zweite Band „Tempelberg – Geschichte von Zeitzeugen erzählt“ auf. Christel Fielauf hat hierfür viele Gespräche mit alteingesessenen Tempelbergern geführt, die Krieg und Flucht erlebten und später beim Neuanfang halfen. Einzelne Familiengeschichten wurden in dem Buch zu einem großen Ganzen zusammengeführt und in der eigenen Sprache der Erzählenden festgehalten.

Und nun ist der dritte Band erschienen. Fragen, die nicht zur Genüge geklärt werden konnten, werden hier noch einmal gestellt. Der Leser, vom Schulkind bis zum Dorfältesten, findet faszinierende Erzählungen und kann eintauchen in andere Zeiten und Lebensumstände. Dabei dreht sich nicht alles um das Dorf Tempelberg. Auch die umliegenden Orte wie Gölsdorf, Charlottenhof, Heinersdorf oder Demnitz sind immer wieder Schauplatz der Begebenheiten. Vieles ist wirklich genauso passiert, aber dennoch folgt die Autorin nicht stur der Zeit. Die Arbeit an der Chronik hat besonders ihre Fantasie beflügelt, wie die erste der 31 Geschichten zeigt. Aber dennoch können sich viele Leser in den Erfahrungen und Erinnerungen wiederfinden. „Ich wollte die Fakten in Form bringen und diese so in lebendige Geschichten verwandeln“, beschreibt Christel Fielauf ihre Arbeit. Das ist ihr gelungen.

„Tempelberg – Der Geschichte auf der Spur“ ist in der Gemeindeverwaltung Steinhöfel, in der Tourismusinformation Müncheberg, bei Tempelbergs Ortsvorsteherin Sabine Riemer und bei Christel Fielauf selbst erhältlich.

Alle Interessierten, die gerne einen Abend in alten Erinnerungen schwelgen möchten, sind herzlich zur Lesung am Freitag, 17. November 2017, um 19 Uhr, ins Gemeindehaus Tempelberg eingeladen. 

Katharina Fink

Förderverein Pro Tempelberg e.V.

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